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mRNA-Impfung und Vitamin D – Was hat es damit auf sich?
Bad Liebenwerda, Februar 2021
zusammengestellt von Udo Jeske und Ingrid Gerwien nach unserem Verständnis, ohne Gewähr
Veranlassung
Zusatzinformation zum Video: https://youtu.be/0LnkoEOHSiM
In dem Video erklärt Martin Moder, österreichischer Molekularbiologe, auf welche Weise der neue mRNA-Impfstoff im Immunsystem des menschlichen Körpers die Herstellung von sogenannten Antikörpern bewirkt. Antikörper werden zur Abwehr einer Corona Infektion benötigt. Nachbarn, denen wir das Video zu gesendet hatten, haben uns nach der Bedeutung einiger Begriffe im Video gefragt, so zum Beispiel DNA und RNA. Wir haben uns entschlossen, dies zum Anlass zu nehmen, den Rahmen über das Video hinaus weiter zu spannen.
Wir haben Erläuterungen zu den Begriffen DNA und RNA zusammengestellt. Und wir weisen zusätzlich auf die Bedeutung der normalen Funktion des Immunsystems bei der Abwehr von Infekten der Atemwege hin, insbesondere auf die Bedeutung einer hinreichenden Konzentration von Vitamin D im Blut.
Was soll mit der Impfung gegen Corona erreicht werden?
Mit der Impfung soll erreicht werden, dass das Immunsystem des menschlichen Körpers schon auf das Coronavirus vorbereitet ist und dadurch das Virus unschädlich machen kann, bevor es große Schäden anrichtet.
Im Folgenden wird zunächst in unseren Worten beschrieben, was der neue mRNA-Impfstoff im menschlichen Körper bewirkt. Dann wird in aller Kürze beschrieben, wie der Impfstoff hergestellt wird. Es folgt eine Erläuterung der im Moder-Video verwendeten Begriffe DNA und RNA.
Der mRNA-Impfstoff im menschlichen Körper
Im ersten Schritt der Impfung wird der Impfstoff in die Muskeln des Oberarms gespritzt. Der Impfstoff ist bio-chemisch so aufgebaut, dass er von umliegenden Muskelzellen aufgenommen werden kann. Er gelangt so in das Innere der Zellen. In den Zellen löst der Impfstoff die Herstellung eines bestimmten Eiweißstoffes aus, eines bestimmten Proteins. Der „Bauplan“ für die Herstellung des Eiweißstoffes ist in einem chemischen Molekül des Impfstoffes enthalten, der mRNA.
Durch die Genforschung ist bekannt, dass Zellen gemäß ihrer Bauart in der Lage sind, aufgrund eines in der mRNA enthaltenen „Bauplans“, bestimmte Stoffe in der Zelle herzustellen. Dies geschieht ständig und ist ein normaler Prozess z.B. bei der Zellreparatur im menschlichen Körper.
Genauso funktioniert es auch mit körperfremder mRNA, wenn es gelingt, diese in die Zellen einzuschleusen. Die Einschleusung körperfremder mRNA-Moleküle ist die Kunst und der Trick der neuen mRNA-Impfstoffe.
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Bei den gegen die Corona-Infektion eingesetzten mRNA-Impfstoffen wird als Molekül die mRNA des sogenannten Spike-Protein des Coronavirus verwendet. Nach der Einschleusung in die Zellen wird mit Hilfe der genetischen Informationen in der mRNA das Spike-Protein erzeugt. Dieses Spike-Protein ist charakteristisch für das Coronavirus SarsCov2. Antikörper gegen dieses Protein sind dadurch zugleich Antikörper gegen das komplette SarsCov2 Virus. |
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Anmerkung: Die Corona-Viren brauchen das Spike-Protein, um mit dessen Hilfe an bestimmte Aufnahmepunkte im menschlichen Körper, den Rezeptoren, andocken zu können. Erst nach dem Andocken können sie in den Stoffwechsel des menschlichen Körpers, in den Stoffwechsel ihres „Wirts“, eingreifen und in der Folge Krankheit auslösen. Das Immunsystem des menschlichen Körpers sollte also am besten schon vorher das Virus unschädlich machen können. Die Impfung kann helfen, die Erkennung und Bekämpfung zu beschleunigen, damit es erst gar nicht zu einer schweren Erkrankung kommt. |
Ein Vorteil dieser Art von Impfung liegt darin, dass nicht das ganze Virus (tot oder lebendig) eingeimpft werden muss und auch nicht ein charakteristischer Teil des Virus. Es reicht aus, den genetischen „Bauplan“ des charakteristischen Teils, hier des „Spike-Proteins“, zu impfen und den menschlichen Körper das charakteristische Teil selbst herstellen zu lassen. Das so hergestellte Virus-Teil ist im Körper nicht lebensfähig und kann daher dem Körper mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht schaden, so wie es das Virus tun könnte. Das sagen jedenfalls die Virologen der Impfstoff-Hersteller. In Kauf zu nehmen sind jedoch mehr oder weniger starke Nebenwirkungen durch die „Verpackungsstoffe“ des Eiweiß-Bauplans im Impfstoff. Die Zukunft wird zeigen, ob es neben kurzfristigen Reaktionen auch langfristige Nebenwirkungen geben wird.
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Eine vergleichende Zusammenstellung von bekannten Nebenwirkungen aus Impfstoffstudien vor der Impfstoffzulassung findet sich hier: https://www.vitamindservice.de/mRNA-vergleich als Text mit Graphik https://www.vitamindservice.de/nebenwirkungen als Video zum mRNA-Vergleich https://www.vitamindservice.de/oxford https://www.vitamindservice.de/008 zu den relativen Zahlenwerten |
Im Moder-Video geht es mit einem zweiten Schritt weiter. In der Zelle wird der hergestellte Eiweißstoff, das Spike-Protein mit einem speziellen körpereigenen Fett ummantelt und kann so aus den menschlichen Zellen in die Zellumgebung transportiert werden.
Außerhalb der Zelle prüft das Immunsystem auf der Basis vorhandener Informationen zu den körpereigenen Stoffen, ob es sich um ein körpereigenes oder ein körperfremdes Eiweiß handelt. Bei der Corona-Impfung mit einem mRNA Impfstoff ist das von den menschlichen Körperzellen hergestellte Spike-Protein körperfremd. Daraufhin beginnt das Immunsystem mit der Herstellung von Antikörpern gegen das fremde Eiweiß. Außerdem werden Merkmale des Eiweißstoffes in sogenannten T-Helferzellen gespeichert, die auf diese Weise bereits vor einer Infektion auf die Erkennung einer echten Corona-Infektion vorbereitet sind. Bereits vorhandene Antikörper und T-Helfer-Zellen ermöglichen damit das schnellere Erkennen einer SarsCov2-Infektion und aktivieren zusammen mit anderen Zellen des Immunsystems die Abwehr. Der weitere Umgang des menschlichen Körpers mit den Reststoffen der Impfung und ihrer letztendlichen Ausscheidung aus dem Körper trägt hier nichts zur Sache bei, wenngleich er für die Frage der Nebenwirkungen von Bedeutung sein könnte.
Wichtig ist: Erhalten bleiben sollen möglichst viele wirksame Antikörper, zumindest für eine gewisse Zeit. Das ist nach unserem Verständnis das wesentliche Ziel der Impfung.
Einschränkung: Nicht alle Geimpften erreichen einen ausreichenden Impfschutz. Hierbei erscheint es uns einleuchtend, dass von Einfluss sein muss, ob das Immunsystem durch Vorerkrankungen und Mangelsituationen bei Mikronährstoffen, z.B. Vitamin D, Zink und Selen, geschwächt ist. In solchen Fällen spricht einiges dafür, dass auch die körpereigene Produktion der Antikörper geschwächt sein könnte.
Zur Herstellung des mRNA-Impfstoffes
Bei der Entschlüsselung der Erbinformation des Corona-Virus konnte ein Genabschnitt identifiziert werden, der für den Bauplan zur Herstellung des Spike-Proteins zuständig ist. Mit gentechnischen Methoden konnte der „Bauplan“ des Spike-Proteins im Labor als mRNA abgetrennt und schließlich vervielfältigt werden. Mit dem so gewonnenen Material kann der mRNA-Impfstoff hergestellt werden. Knackpunkt des mRNA-Impfstoffs ist also das darin enthaltene mRNA-Molekül, der „Bauplan“ für das Spike-Protein.
Infektion mit dem Corona-Virus SarsCov2 nach einer Impfung
Kommt es nach der Impfung und der Antikörperbildung durch Ansteckung zu einer Coronavirus-Infektion, erkennt das Immunsystem des Menschen das Spike-Protein des Coronavirus im günstigen Fall schnell und kann mit der Virusabwehr sogleich starten. Ohne Impfung würde die Erzeugung von Antikörpern unter Umständen zu lange dauern, so dass ein schädliches Andocken des Virus an die Rezeptoren nicht genügend unterbunden und ein Ausbruch der Erkrankung nicht verhindert werden kann. Viren-Angriff und Abwehrreaktion des Körpers werden hier dargestellt, (Stand: bereits Februar 2020): https://www.vitamindservice.de/corona
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Einschub: Hier kommt ein Faktor ins Spiel, der überraschen muss, weil er nicht auf der Tagesordnung der zuständigen Gremien zur Pandemie-Bekämpfung steht: Vitamin D und weitere Mikronährstoffe! Bei einem gut funktionierenden Immunsystem hat das Coronavirus nach unserer Wahrnehmung auch ohne Impfung praktisch wenig Chancen, sich im Körper so weit auszubreiten, dass es zu schwerwiegenden Folgen kommt. Denn auch in diesem Fall können offensichtlich hinreichend Antikörper und T-Helfer-Zellen gebildet werden. Anders lassen sich die symptomlosen oder milden Verläufe einer Corona-Infektion wohl kaum erklären. Leider haben zu viele Menschen in Deutschland besonders im Winter ein geschwächtes Immunsystem. Jahr für Jahr sind sie daher besonders stark von Erkrankungen der Atemwege bis hin zum Tod betroffen. Vitamin D Mangel ist hierbei ein maßgeblicher Faktor. Immerhin gibt es die Grippeschutzimpfung und es gibt Impfungen gegen Pneumokokken. Uns ist aber keine konzertierte Aktion der Institutionen des Gesundheitswesens zur vorbeugenden Aufrechterhaltung der normalen Funktion des Immunsystems für die Infektabwehr bekannt, in der auf die Bedeutung von Vitamin D angemessen hingewiesen wird. Es mangelt an praktischer Unterstützung aus dem institutionalisierten Gesundheitswesen. So ist z.B. die Bestimmung des Vitamin D -Spiegels im Blutserum derzeit nicht Bestandteil des sogenannten Gesundheits-Check's. Denn selbst bei schweren Vorerkrankungen macht es offensichtlich einen Unterschied, ob das Immunsystem sich in einer, noch dazu messbaren Mangelsituation befindet oder nicht. Vor- und Nachteile von Corona-Impfstoffen und Vitamin D wurden bereits in einem qualitativen Vergleich gegenübergestellt: https://www.vitamindservice.de/challenge Das Potential von Vitamin D müsste eigentlich jeden Arzt elektrisieren und jeden Gesundheitspolitiker zu Aktivitäten treiben. Unfassbar für uns, dass es bisher nur wenige sind, die dies verstanden haben und entsprechend handeln. Siehe dazu die vertiefenden Hinweise im Anhang zum Text. |
Was steckt genetisch hinter der Bezeichnung mRNA?
In der Natur kommen zwei chemische Speichermedien für genetische Informationen vor.
DNA: |
Desoxyribonukleinsäure (im Deutschen auch DNS), in Form eines Doppelstrangs (verdreht) oder Einzelstrangs, je nach Lebewesen, enthält Erbinformation des Lebewesens, sein Genom. Das Genom ist die Gesamtheit der Gene eines Lebewesens. Das menschliche Genom wird in einer Doppelstrang DNA in jedem Strang einmal gespeichert, es ist also doppelt vorhanden. |
RNA: |
Ribonukleinsäure (im Deutschen auch RNS), in Form eines Einzelstrangs oder eines Doppelstrangs, je nach Lebewesen. RNA enthält Erbinformation des Lebenwesens und dient je nach Lebewesen sowohl als Genomspeicher der Lebewesen als auch - und darauf kommt es hier an - als Zwischenspeicher von Geninformationen zur Herstellung neuer Zellen oder Zellbausteine. |
Beide Speichermedien sind chemische Verbindungen, sogenannte Nukleinsäureverbindungen.
Übertragung von Erbinformationen im menschlichen Körper
Beim Ersatz verbrauchter oder defekter Zellen der Lebewesen wird Erbinformation benötigt. Für das Auslesen der genetischen Informationen aus der menschlichen DNA und die Übertragung an den Produktionsort braucht der menschliche Körpe eine spezielle Form der RNA, die „Boten-RNA“ genannt wird, aus dem Englischen abgekürzt „mRNA“. Die Nutzung von chemischen Botenstoffen in Form von mRNA erfolgt also ständig im menschlichen Körper. Dieses körpereigene Verfahren wird bei den neuen mRNA-Impfstoffen, wie oben beschrieben, trickreich genutzt.
Nochmal zur Verdeutlichung
In der menschlichen Zelle wird bei der mRNA-Impfung nur das Spike-Protein des SarsCov2 - Virus hergestellt - nur dieses Protein, nicht das ganze Virus. Der weitere Ablauf mit der dann folgenden Antikörperbildung wurde bereits oben im Text beschrieben.
Schlussbemerkung
Wir haben das Moder-Video in dem von uns hier im Text dargestellten Zusammenhang gesehen. Wir möchten mit der Versendung an Dich keine Überzeugungsarbeit für oder gegen eine Impfung leisten - lediglich etwas zur Aufklärung beitragen, so gut wir das können.
Die Entscheidung pro oder kontra Impfung muss jede und jeder für sich fällen. Wir würden uns wünschen, dass unabhängig von der Impffrage umgehend mehr Gewicht auf Maßnahmen zur winterlichen Stärkung des Immunsystems gelegt wird. Ein Konzept hierfür existiert bereits: 5 mg Vitamin D für alle: https://www.vitamindservice.de/vitaminD5mg.So könnten z.B auch bei jeder Impfung gegen Corona zugleich 5 mg Vitamin D gegeben werden. Wir sind davon überzeugt, dass damit der Lockdown schneller aufgehoben werden könnte.
ANHANG
Hilfestellung zur Abwägung
Anthromedics - COVID-19-Impfungen : Impffragen im Zusammenhang mit COVID-19
https://www.anthromedics.org/PRA-0971-DE#list-sections-4
und im Abschnitt „Der Prozess der Impfentscheidung“ hier:
https://www.anthromedics.org/PRA-0971-DE#list-sections-5
https://www.vitamindservice.de/faq/impfung-oder-immunsystem
Vertiefende Hinweise zu Vitamin D
insbesondere zum Beitrag von Vitamin D zur normalen Funktion des Immunsystems und zur Beseitigung von Vitamin D Mangel.
Video „Tödlicher Tiefflug beim Vitamin D Mangel“unter
https://www.vitamindservice.de/mediathek?field_mediathek_kategorie_value=Coronavirus
Ein weiterer Appell zur Vitamin D Offensive für einen besseren Infektionsschutz
https://www.vitamindservice.de/spitz-fakten
„Wie kann man einen Mangel feststellen und welcher Vitamin D Spiegel im Blut wird empfohlen?“
https://www.vitamindservice.de/landing
https://www.vitamindservice.de/faq/zahlt-die-gesundheitskasse-für-den-vitamindservice
Nebenwirkungen ?
https://www.vitamindservice.de/faq/nebenwirkungen-beim-vitamin-d-scheinen-doch-aufzutreten
https://www.vitamindservice.de/REFERENZEN ,
darunter https://www.youtube.com/user/VitaminDelta/featured
Wer ist Dr. med. Raimund von Helden?
https://www.vitamindservice.de/users/raimund-von-helden
https://www.vitamindservice.de/Dortmund-1
https://www.vitamindservice.de/persoenlich
Besonders empfehlenswert!
Auseinandersetzung mit Halbwahrheiten und Fake-News zu Vitamin D in vielen Medien:
https://www.vitamindservice.de/tod
https://www.vitamindservice.de/wette
DNA und RNA
Wer noch weiter in die Tiefen der DNA- und RNA- Strukturen eintauchen möchte, findet hier gut aufbereiteten Stoff:
https://www.youtube.com/watch?v=K5MmcwMi1RU
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